EPX 8/26: Neubau mit 3,34% Plus gegenüber Vorjahr

Published On: 10. September 2026|Categories: Daten|

Berlin, 10.09.26 – Die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser steigen im August um 0,49 Prozent und liegen damit 3,34 Prozent über dem Vorjah­res­niveau.

Die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser entwi­ckeln sich im August zum stärksten Segment im Europace Hauspreis­index (EPX). Der Neubau legt gegenüber dem Vormonat um 0,49 Prozent zu und erreicht mit 245,26 Punkten einen neuen Höchst­stand. Im Vergleich zum Vorjah­res­monat steigen die Preise um 3,34 Prozent.

Der deutsche Immobi­li­en­markt bleibt insgesamt stabil. Der Gesamt­index steigt im August leicht um 0,15 Prozent auf 222,54 Punkte. Im Jahres­ver­gleich entspricht das einem Plus von 1,68 Prozent.

Auch bei Eigen­tums­woh­nungen ziehen die Preise leicht an. Der Index steigt im August um 0,14 Prozent auf 219,85 Punkte. Gegenüber dem Vorjah­res­monat liegen die Preise 0,26 Prozent höher.

Bei bestehenden Ein- und Zweifa­mi­li­en­häusern gibt der Index dagegen leicht nach. Nach dem deutlichen Anstieg im Juli sinken die Preise im August um 0,26 Prozent auf 202,51 Punkte. Im Jahres­ver­gleich liegen Bestands­häuser weiterhin 1,26 Prozent über dem Vorjah­res­niveau.

Neubau­preise ziehen im August deutlich an

„Der Neubau entwi­ckelt sich im August zum auffäl­ligsten Segment im EPX. Das Plus von 0,49 Prozent im Monats­ver­gleich und von 3,34 Prozent zum Vorjahr zeigt, dass der Neubau für den Verbraucher zusehends weniger erschwinglich wird und mit Blick auf die letzten 12 Monate leicht stärker angestiegen ist als die Infla­ti­onsrate.”

Stefan Münter

Co-CEO und Vorstand

Europace AG

Angebots­preise: Wohnungen den dritten Monat im Minus, Häuser halten ihr Plus – Jahresrate der Wohnungen fällt auf ein Prozent

Am Wohnungs­markt wird die Bewegung kleiner, die Richtung bleibt zweige­teilt: Die Angebots­preise für Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser stiegen im August erneut leicht, Eigen­tums­woh­nungen gaben zum dritten Mal in Folge nach – ihre Jahresrate ist auf ein Prozent gefallen. Dies zeigt die aktuelle Analyse der VALUE AG.

Häuser: Der Median der Angebots­preise für Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser liegt bundesweit bei 2.666 Euro je Quadrat­meter, ein Plus von 0,16 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit zieht das Segment den fünften Monat in Folge an; im Vorjah­res­ver­gleich stehen +2,6 Prozent.

Eigen­tums­woh­nungen: Mit 3.553 Euro je Quadrat­meter geben Wohnungen um 0,30 Prozent gegenüber Juli nach – nach −0,32 Prozent im Juni und −0,23 Prozent im Juli. Die Jahresrate ist damit auf +1,0 Prozent gefallen, den schwächsten Wert seit Januar 2025; zu Jahres­beginn lag sie noch bei gut fünf Prozent.

Die Angebots­mieten liegen im August bei 9,93 Euro je Quadrat­meter kalt, 1,5 Prozent über dem Vormonat und 5,3 Prozent über dem Vorjah­res­monat. Der Mietmarkt bleibt damit das mit Abstand dynamischste der drei Segmente (die August­werte sind vorläufig).

„Auf Monats­sicht ist im August in beiden Kaufs­eg­menten kaum Bewegung – Angebots- wie Trans­ak­ti­ons­seite liegen im Rauschen um die Null”, erklärt Sebastian Hein, Director Markt­daten bei der VALUE AG. „Die Nachricht des Sommers steht im Jahres­ver­gleich: Die Jahresrate der Eigen­tums­woh­nungen ist von gut fünf Prozent zu Jahres­beginn auf ein Prozent gefallen, während Bestands­häuser ihren Vorsprung halten. Diese Rangfolge zeigen Angebots- und Trans­ak­ti­ons­daten gleicher­maßen.”

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