EPX 3/26: Deutlicher Preis­an­stieg für Eigen­tums­woh­nungen im März

Published On: 13. April 2026|Categories: Daten|

Berlin, 13. April 2026 – Der Europace Hauspreis­index (EPX) zeigt im März 2026 erstmals wieder leicht steigende Immobi­li­en­preise. Die Preise für Bestands­häuser und Eigen­tums­woh­nungen zeigen leicht an, gleich­zeitig verhalten sich die Neubau­preise stabil.

Im März stiegen die Preise für Eigen­tums­woh­nungen mit einem Plus von 0,61 % deutlich, der Index erhöht sich auf 219,26 Punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich kletterten die Preise damit um 1,39 % nach oben.

Die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser verhalten sich indes bei ‑0,01 % stabil, der Index sinkt auf 241,35 Punkte. Im Vergleich zum März 2025 stiegen die Preise für dieses Segment um 1,26 %.

Im Segment der bestehenden Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser verteuern sich die Preise leicht: Der Index steigt mit einem Plus von 0,26 % auf 201,35 Punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich stiegen die Preise um 1,89 %.

Der Gesamt­index erhöht sich um 0,28 Prozent­punkte leicht und landet im März bei 220,65 Punkten. Im Vergleich zum Vorjah­res­monat wuchsen die Preise um 1,49 %.

Preise ziehen im März wieder an

„Nach einer Phase der Seitwärts­be­wegung sehen wir im Europace Hauspreis­index wieder leichte Preis­stei­ge­rungen – getragen vor allem von Eigen­tums­woh­nungen und dem Bestand. Der Neubau bleibt stabil, ohne spürbare Dynamik. Der Zinsan­stieg im März führt zu einem erhöhten Nachfra­ge­druck und unter­stützt die Entwicklung.

Es zeigt sich, dass der Markt erwar­tungs­gemäß diffe­ren­ziert. Die Nachfrage konzen­triert sich auf verfügbare Bestands­im­mo­bilien, während die Baukosten den Neubau weiterhin bremsen. Für 2026 bedeutet das: Der Aufwärts­trend ist da, er bleibt moderat und stark segment­ab­hängig.“

Stefan Münter

Co-CEO und Vorstand

Europace AG

Miet-Explosion treibt Immobi­li­en­markt: Kaufpreise trotz Zinsplateau stabil

Auch in den Angebots­daten zeigt sich weiterhin Druck auf dem Preis­kessel. Während die Kaufpreise für Häuser (-0,14 %) und Wohnungen (+0,18 %) zum Ende des ersten Quartals 2026 eine Seitwärts­be­wegung auf hohem Niveau vollziehen, kennt die Dynamik bei den Mieten weiterhin nur eine Richtung – steil nach oben. Das zeigen die aktuellen März-Daten der VALUE AG.

Im Quartals­ver­gleich legten Wohnungen (+0,33 %) und Häuser (+0,36 %) moderat zu. Besonders auffällig ist jedoch der Mietmarkt, der allein im März um 0,73 % stieg und auf Jahres­sicht nun ein Plus von fast 5 % verzeichnet. Damit wachsen die Mieten weiterhin deutlich schneller als die Kaufpreise.

Die Schere zwischen Miete und Kauf klafft immer weiter ausein­ander. Allein im letzten Quartal sind die Mieten mit +1,4 % viermal so stark gestiegen wie die Kaufpreise“, kommen­tiert Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG. „Der Anreiz zum Kauf ist aktuell so hoch wie selten zuvor, scheitert aber häufig an der Finan­zier­barkeit. Hier darf die Politik nicht länger zögern, sondern muss durch gezielte Förderung den Sprung ins Eigentum ermög­lichen, statt den Markt einseitig zu regulieren.

Weitere Infor­ma­tionen erscheinen in den Value Data Insights: https://www.value-marktdaten.de/aktuelles/.

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