EPX 11/25: Teure Zukunft: Neubau­kosten steigen rasant

Published On: 9. Dezember 2025|Categories: Daten|

Berlin, 09. Dezember 2025 – Der Europace Hauspreis­index (EPX) verzeichnet im November einen leichten Aufschwung der Immobi­li­en­preise in fast allen Segmenten und setzt damit die Entwicklung aus dem Vormonat Oktober fort. Im November hebt sich das Segment der neuen Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser mit einem Plus von knapp 0,8 Prozent deutlich hervor.

Die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser erhöhten sich im November mit 0,79 Prozent deutlich und verzeichnen somit den stärksten Preis­zu­wachs aller Segmente. Damit klettert der Hauspreis­index auf 242,25 Index­punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich stiegen die Baupreise um 2,51 Prozent.

Die Preise für Eigen­tums­woh­nungen fallen mit einem Minus von 0,24 Prozent im November leicht. Der Index fällt auf 218,68 Index­punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich stiegen die Preise um 2,50 Prozent.

Das Segment der bestehenden Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser verhält sich stabil und legt im Vergleich zum Vormonat um 0,10 Prozent zu. Der Hauspreis­index erreicht 201,93 Punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise um 2,16 Prozent.

Der Gesamt­index verzeichnet eine ähnliche Entwicklung zum Vormonat Oktober: Mit einem leichten Zuwachs von 0,24 Prozent landet der Index bei 220,95 Punkten. Im Vorjah­res­ver­gleich wuchsen die Preise um 2,40 Prozent.

Europace EPX: Leichter Preis­auf­schwung in allen Segmenten

“Der Europace Hauspreis­index zeigt im November ein erneut diffe­ren­ziertes Bild: Während die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser mit einem Plus von 0,79 % weiter spürbar steigen, bleiben Bestands­ob­jekte weitgehend stabil. Bei Eigen­tums­woh­nungen sehen wir dagegen eine leichte Korrektur um –0,24 %. Im Jahres­ver­gleich zeigt sich jedoch unver­ändert ein deutlicher Aufwärts­trend – und genau das unter­streicht die struk­tu­relle Knappheit am Markt. Für Kaufin­ter­es­sierte bedeutet das: Warten wird nicht günstiger.”

Stefan Münter

Co-CEO und Vorstand

Europace AG

Auch die Angebots­preise auf dem deutschen Wohnim­mo­bi­li­en­markt gehen in die Winter­pause. Das zeigt die aktuelle Markt­analyse der VALUE AG für den Monat November.

Die Preise für gebrauchte Eigen­tums­woh­nungen im Bestand blieben im November wie auch die Mieten auf Vormo­nats­niveau (0 Prozent Änderung). Eigen­heim­preise fielen leicht um ‑0,2 Prozent.

„Die Preise scheinen langsam in die Winter­pause zu gehen“, kommen­tiert Sebastian Hein, Director bei der Value AG die aktuelle Auswertung. „Die kurzfristige Seitwärts­be­wegung sollte nicht darüber hinweg­täu­schen, dass die Märkte nach wie vor angespannt sind und daher auch weiterhin mit Preis­stei­ge­rungen zu rechnen ist“, führt er fort. „Gleich­zeitig führen die wirtschaft­lichen Rahmen­be­din­gungen in einzelnen Regionen zu Verun­si­cherung und zu verhal­tenen Preis­ent­wick­lungen, so beispiels­weise in Stuttgart”, ergänzt er.

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