EPX 07/25: Teurer Juli: Kein Sommerloch für Immobi­li­en­preise

Published On: 14. August 2025|Categories: Daten|

Berlin, 14. August 2025 – Der Europace Hauspreis­index (EPX) zeigt im Juli steigende Immobi­li­en­preise in allen Segmenten. Dabei verzeich­neten die Preise für Eigen­tums­woh­nungen den höchsten Anstieg.

Die Kosten für Eigen­tums­woh­nungen verteu­erten sich im Juli bei einem Plus von 0,64 Prozent am stärksten. Der Index klettert damit auf 219,20 Index­punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich stiegen die Preise um 3,24 Prozent.

Im Juli erhöhten sich die Preise für bestehende Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser um 0,53 Prozent und der Index erreicht 199,47. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise noch um 2,95 Prozent.

Die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser verhielten sich im Juli stabil mit einem minimalen Plus von 0,06 Prozent. Der Hauspreis­index landet bei 238,50 Index­punkten. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise noch um 1,81 Prozent.

Somit wächst auch der Gesamt­index: Dieser erhöht sich im Juli um 0,40 Prozent und der Index erreicht 219,06 Punkte. Verglichen mit dem Vorjahr wuchsen die Preise noch um 2,63 Prozent.

EPX-Hedonic Juli 2025

„Im Juli zeigte der Immobi­li­en­markt eine durchweg positive Preis­ent­wicklung: In allen Segmenten – von bestehenden Eigen­tums­woh­nungen über Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser bis hin zu Neubauten – legten die Preise zu. Treiber sind vor allem die anhaltend hohe Nachfrage in den Ballungs­räumen, ein begrenztes Angebot sowie die wachsende Zuver­sicht vieler Käufer:innen angesichts stabi­li­sierter Finan­zie­rungs­kosten. Im Jahres­ver­gleich verstärkt sich damit der Aufwärts­trend, insbe­sondere in Metro­pol­re­gionen, wo der Wettbewerb um attraktive Objekte zunimmt.”

Stefan Münter

Co-CEO und Vorstand

Europace AG

Kein Sommerloch bei Immobi­li­en­preisen: Auch die Preis­ent­wicklung an den Angebots­märkten ist ungebrochen positiv dynamisch. VALUE AG verzeichnet im Juli Zuwächse in allen Segmenten. Das zeigt die aktuelle Markt­analyse der VALUE AG für den Monat Juli:

Bestands­woh­nungen verteu­erten sich im Vergleich zum Vormonat abermals und stiegen um 0,26 Prozent. Die Preise für gebrauchte Eigen­heime machten im Juli einen deutlichen Sprung und stiegen im Vergleich zum Junii um 0,66 Prozent. Die Preise für Mietwoh­nungen stiegen im Juli ebenfalls deutlich und lagen im Vergleich zum Vormonat mit 0,86 Prozent im Plus.

„Die Angebots­preise unter­streichen die positive Dynamik der Trans­ak­ti­ons­preise im Juli. Vom Sommerloch kann mit Blick auf die aktuellen Zahlen keine Rede sein, das zweite Halbjahr startet mit teils starken Preis­sprüngen,“ kommen­tiert Sebastian Hein, Director bei der Value AG, die aktuellen Zahlen. „Eine anzie­hende positive Preis­dy­namik ist auch für die zweite Jahres­hälfte zu erwarten, der Hauskauf wird also weiter teurer. Aller­dings ist Mieten auch keine günstige Option: Die Mietpreise steigen ebenfalls unentwegt weiter und zwar deutlicher als die Kaufpreise“ führt er fort.

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