EPX 06/25: Leicht rückläufige Preise im Juni

Published On: 10. Juli 2025|Categories: Daten|

Berlin, 10. Juli 2025 – Der Europace Hauspreis­index (EPX) verzeichnete im Juni stabile Immobi­li­en­preise bei leicht rückläu­figen Preisen für bestehende und neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser. Ausschließlich das Segment der Eigen­tums­woh­nungen zeigt einen leichten Preis­an­stieg.

Die Kosten für Eigen­tums­woh­nungen sind im Juni bei einem Plus von 0,33 Prozent leicht gewachsen. steigende Immobi­li­en­preise. Der Index kletterte auf 217,80 Index­punkte. Im Vorjah­res­ver­gleich stiegen die Preise um 3,24 Prozent.

Im Juni fielen die Preise für bestehende Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser leicht und verzeich­neten einen Rückgang von ‑0,43 Prozent. Damit fällt der Index auf 198,41 Punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise noch um 2,60 Prozent.

Auch die Preise für neue Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser gingen mit ‑0,43 Prozent im Juni zurück. Damit sinkt der Index auf 238,38 Index­punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise noch um 1,62 Prozent.

Ein leichter Rückgang der Immobi­li­en­kosten spiegelt sich auch im Gesamt­index wider: Dieser sank im Juni um ‑0,18 Prozent, womit der Hauspreis­index bei 218,19 Punkten liegt. Verglichen mit dem Vorjahr wuchsen die Preise noch um 2,45 Prozent.

EPX-Hedonic Juli 2025

„Der Hauspreis­index zeigt im Juni stabile Immobi­li­en­preise: Während Eigen­tums­woh­nungen um 0,33 % teurer wurden, gingen die Preise für Ein- und Zweifa­mi­li­en­häuser im Bestand und Neubau leicht zurück. Insgesamt sank der Hauspreis­index minimal um 0,18  Prozent, liegt im Jahres­ver­gleich aber weiterhin 2,45 Prozent im Plus. Gerade in Metro­pol­re­gionen, wie Düsseldorf oder Berlin, ziehen die Preise für bestehende Eigen­tums­woh­nungen an. Auch die Daten der Value AG unter­streichen einen stabilen Aufwärts­trend.”

Stefan Münter

Co-CEO und Vorstand

Europace AG

Angebots­preise steigen ungebrochen weiter. Die VALUE AG verzeichnet auch im Juni wieder Zuwächse in allen Segmenten.

Die Preis­ent­wicklung an der Angebots­märkten ist ungebrochen positiv. Das zeigt die aktuelle Markt­analyse der VALUE AG für den Monat Juni:

Bestands­woh­nungen verteu­erten sich im Vergleich zum Vormonat abermals um 0,48 Prozent. Auch gebrauchte Eigen­heime stehen etwas teurer zum Angebot. Sie kosteten im Vergleich zum Mai 2025 0,02 Prozent mehr. Die Preise für Mietwoh­nungen stagnierten im Juni.

Auf Quartals­ebene unter­streicht die aktuelle exklusive Vorabaus­wertung den Aufwärts­trend bei den Preisen. Bestands­woh­nungen lagen im 2. Quartal im Vergleich zum Vorquartal mit 2,1 Prozent im Plus, Eigen­heime mit 1,1 Prozent und Mietwoh­nungen mit 1,3 Prozent im Plus. Auf Jahres­sicht, also im Vergleich zum Vorjah­res­quartal ergibt sich ein Plus von 3,5 Prozent für Wohnungen und ein Plus von 1,6 Prozent für Eigen­heime. Mietwoh­nungen verteu­erten sich im Vergleich zum Vorjah­res­quartal drastisch mit 5,8 Prozent. Ein großer Teil der Preis­zu­wächse auf Jahres­sicht, erfolgte dabei in der ersten Jahres­hälfte 2025: Im ersten Halbjahr stiegen die Preise für Wohnungen um 3,2 Prozent und die Preise für gebrauchte Häuser um 2 Prozent. Mietwoh­nungen verteu­erten sich im ersten Halbjahr ebenfalls um 2 Prozent.

Die Zahlen unter­streichen deutlich, dass die Wohnungs­märkte nach den Turbu­lenzen der letzten Jahre in eine stabile Wachs­tums­phase überge­gangen sind,“ kommen­tiert Sebastian Hien, Director bei der Value AG, die aktuellen Zahlen. „Besonders in den hetero­genen Eigen­heim­märkten kann es zwar noch zu monat­licher Schwankung kommen, die Quartals­daten deuten aber auf einen deutlichen Aufwärts­trend hin,“ ergänzt er. „Günstiger wird es in abseh­barer Zeit ganz bestimmt nicht. Ausge­nommen sind Regionen mit einem starken Fokus auf die Automo­bil­in­dustrie, hier herrscht zurzeit Verun­si­cherung, was sich auch in der Preis­dy­namik wider­spiegelt,” führt er fort und fügt hinzu: „Neben den globalen Mittel­werten sollten sich Käufer:innen und Investor:innen daher auch immer mit den regio­nalen Gegeben­heiten ausein­an­der­setzen.“

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